Hanneke van der Paardt
BANGToon Hermans Theater Sittard - Laaglandzaal
Der Gewinner des BNG-Theaterpreises 2025, des Preises für aufstrebende Theatertalente in den Niederlanden.
Du bist neunzehn, bist gerade umgezogen, hast gerade ein neues Studium begonnen und plötzlich hast du Angst. Zuerst hoffst du, dass es ein MDMA-Dip ist, aber dann... dann bleibst du ängstlich. Angst vor Spiegeln, Angst vor Augen, Angst vor Leuten auf der Straße, die etwas schreien. Du flippst aus, wenn du ein lautes Geräusch hörst. Du überprüfst, ob die Stimmen, die du durch das offene Fenster hörst, nicht nur in deinem Kopf sind... Mit 25 setzt du dich hin und versuchst, die vergangenen Jahre zu begreifen.
In BANG nimmt Hanneke van der Paardt ihr Leben auseinander und versucht, das ganze Chaos wieder zusammenzufügen. BANG handelt von diesen bizarren Jahren, in denen man gerade seine Eltern verlassen hat, aber noch nirgendwo richtig angekommen ist. Darüber, wie die Angst uns in diesen Jahren einen Steifen machen kann und was man dann tun kann.
Hanneke van der Paardt
Hanneke van der Paardt ist Schauspielerin, Autorin und Schöpferin eines sprachlichen, transparenten und messerscharfen Theaters. Ihre Texte haben stets autobiografische Züge. Sie regen zum Nachdenken an und legen ihre Gefühlswelt offen, indem sie sich ständig selbst in Frage stellen, untergraben und auslachen.
Neben ihrer Arbeit am Theater schreibt sie für die Theaterkrant, spielt in Filmen mit und ist eines der Gesichter des Club LEES, dem Online-Leseclub des VPRO.
Impressum
Konzept, Text und Schauspiel: Hanneke van der Paardt
Regie: Gillis Biesheuvel
Bühnenbild und Lichtdesign: Maarten van Otterdijk
Technik: Kim Zeevalk und Mathijs (ich kenne seinen Nachnamen nicht)
Bild- und Plakat-/Flyergestaltung: Marc Elisabeth
Teaser: Marte Bosma
Szenenfotos: Joachim Dette
Dank an: Lizzy Timmers, Max Wind, Remy Meeuwsen und Jasper van der Pijl
In Koproduktion mit: Theaterhaus Jena und Theater aan de Rijn und mit Unterstützung von: Janivo Foundation, Amarte Fund Foundation, Amsterdam Fund for the Performing Arts