Brittens War Requiem
PhilzuidTheater Heerlen - Großer Saal
| Normaltarif: | € 55,00 |
| Philzuid jongeren t/m 29 jaar: | € 12,50 |
| Normaltarif: | € 47,00 |
| Philzuid jongeren t/m 29 jaar: | € 12,50 |
| Normaltarif: | € 39,00 |
| Philzuid jongeren t/m 29 jaar: | € 12,50 |
| Normaltarif: | € 32,00 |
| Philzuid jongeren t/m 29 jaar: | € 12,50 |
| Normaltarif: | € 23,50 |
| Philzuid jongeren t/m 29 jaar: | € 12,50 |
Brittens zeitlose und ergreifende Messe für alle Kriegstoten.
Die Schrecken der beiden Weltkriege im letzten Jahrhundert waren beispiellos. Doch auch heute leben wir in einer Zeit, die vom Zusammenprall der Waffen geprägt ist. Im Jahr 1962 vollendete Benjamin Britten eine bewegende Totenmesse für alle Kriegsopfer, damals wie heute. Er packte ein imposantes Werk für drei Vokalsolisten, Chöre, Orgel und großes Orchester aus. Für diese monumentale Aufführung schließt sich Philzuid mit dem Groot Omroepkoor, dem Studium Chorale und der Schola Puerorum zusammen, um Brittens Meisterwerk aufzuführen. Sein War Requiem berührt das Herz und die Seele.
Kathedrale von Coventry
Auslöser für Brittens Requiem war die wiederaufgebaute Kathedrale von Coventry, die während des Zweiten Weltkriegs schwer getroffen worden war. Am 14. November 1940 wurde fast die gesamte Stadt Coventry durch deutsche Bombenangriffe in Schutt und Asche gelegt, darunter auch die monumentale Kathedrale. Wie durch ein Wunder Gottes blieben jedoch der Turm und die Turmspitze erhalten. 1962 wurde die neue St. Michaels-Kathedrale endlich wieder aufgebaut, und Brittens eineinhalbstündige Messe erklang bei der offiziellen Eröffnung. Schon bald war klar, dass das War Requiem eine der wichtigsten Kompositionen Brittens werden würde.
Gedichte von Wilfred Owen
Als Grundlage für sein War Requiem wählte Britten die lateinische Totenmesse. Doch das Werk wird vor allem durch die brillante Poesie des Dichters und Soldaten Wilfred Owen beflügelt. Seine persönlichen, ergreifenden Gedichte überlassen nichts der Fantasie. Owen befand sich mitten in den verheerenden Grabenkämpfen des Ersten Weltkriegs und schafft es, tief in den Schmerz dieses aussichtslosen Krieges einzudringen. In einer Zeit, in der die Niederlande und die Welt fröhlich aufrüsten, erheben Brittens Musik und Owens Poesie mahnend den Finger.
Programm
Benjamin Britten: Kriegsrequiem, opus 66
Philzuid
Chefdirigent: Duncan Ward
Sopran: Jacquelyn Wagner
Tenor: Brett Sprague
Bariton: Simon Bailey
Chor: Groot Omroepkoor unter Leitung von Benjamin Goodson, Studium Chorale unter Leitung von Hans Leenders, Jugendchor Schola Puerorum unter Leitung von Jeroen Felix