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Het Nationale Ballet

Reflections: met werk van Alexei Ratmansky, Hans van Manen, George Balanchine en Kirsten Wicklund
Sa. 15 mai. 2027 - 20:00 Uhr
Theater Heerlen - Großer Saal
€ 24,50 - € 57,00
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Tanzkunst auf höchstem Niveau.

Kunst bietet Raum für Reflexion: über uns selbst und die Welt um uns herum. Mit drei Spitzenwerken und einer neuen Kreation zeigt das Niederländische Nationalballett mit Reflections , wie persönlich, kraftvoll und abwechslungsreich Ballett sein kann.

Solitude von Alexei Ratmansky

Neu im Repertoire des HNB ist Solitude, ein bewegendes Werk, in dem der Associate Artist Alexei Ratmansky das durch den Krieg verursachte Leid beleuchtet. Inspiriert wurde er dabei von einem Zeitungsfoto, das einen ukrainischen Vater zeigt, der stundenlang die Hand seines bei einem russischen Angriff getöteten Sohnes hält. Zu zwei Mahler-Kompositionen gelingt es Ratmansky, mit abstraktem, eindringlichem Tanz die universelle menschliche Trauer spürbar zu machen.

Neues Werk von Kirsten Wicklund

Die junge kanadische Choreografin Kirsten Wicklund setzt sich in ihrem neuen Werk mit dem Thema der Gleichstellung der Geschlechter auseinander. Anlass ist die Feier des 25-jährigen Bestehens der gleichgeschlechtlichen Ehe im Jahr 2026. Wicklund stützt sich in ihrer neuesten Produktion auf die musikalische Ode mit Gesang an die gleichgeschlechtliche Ehe des Komponisten Willem Jeths aus dem Jahr 2011. Die Gesangspartien werden von jungen Sängern des National Opera Studio gesungen.

Einfache Dinge von Hans van Manen

Wie in all seinen Balletten konzentriert sich Hans van Manen auch in Simple Things auf die menschlichen Beziehungen. In den lebhaften Eröffnungs- und Schlusssätzen peitschen sich zwei Männer in zwei funkelnden Duetten gegenseitig auf. Dazwischen lassen sie sich von zwei Frauen ablenken, die sie zu einer flüchtigen Romanze herausfordern.

Symphonie in C von George Balanchine

Der vierte Choreograf, George Balanchine, hat im Grunde sein ganzes Leben damit verbracht, über den rein klassischen, französisch-russischen Stil des Balletts nachzudenken, mit dem er aufgewachsen ist. In seiner Sinfonie in C huldigt er dessen Pracht. Aber er hat den Tanz mit Schwung und Elan versehen, was in einem Finale gipfelt, das sprudelt und zischt wie ein Glas Champagner.

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