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drummer_500kb Theater Heerlen

JazzOUT! Festival

met o.a. Nate Smith (VS), Theon Cross (UK), NΔBOU (BE), Lakecia Benjamin (VS)
Fr. 13 nov.. 2026 - 19:00 Uhr
Theater Heerlen - Limburgzaal
€ 39,50 Tickets kaufen

Ein Abend voller Jazz, Entdeckungen und musikalischer Begegnungen

JazzOUT! kehrt mit einer neuen Ausgabe voller überraschender Konzerte und musikalischer Entdeckungen ins Theater Heerlen zurück. Während des Festivals kommen verschiedene Stile, Einflüsse und Künstler in einem Programm zusammen, in dem der Jazz im Mittelpunkt steht, aber regelmäßig die Grenzen des Genres ausgelotet werden.

Von etablierten Namen bis hin zu innovativen Künstlern: JazzOUT! bietet Raum für Musik, die überrascht, berührt und Neugier weckt. Ein Festivalabend für Jazzliebhaber und für alle, die sich gerne von neuen Klängen und besonderen Live-Erlebnissen mitreißen lassen.

Die ersten Namen für JazzOUT! stehen inzwischen fest: Nate Smith und N∆BOU. Das Line-up wird in der kommenden Zeit Schritt für Schritt um neue Künstler ergänzt, sodass sich das Festivalprogramm zu einem vielseitigen Abend voller besonderer musikalischer Begegnungen im Theater Heerlen entwickelt.

Nate Smith (USA)

Nate Smith ist Schlagzeuger, Komponist, Produzent und Bandleader und hat sich zu einem der gefragtesten Musiker seiner Generation entwickelt. Der zweifache Grammy-Preisträger arbeitete mit so unterschiedlichen Künstlern wie Pat Metheny, Norah Jones, Childish Gambino und Jon Batiste zusammen und baute sich eine vielseitige Karriere im Jazz und anderen Musikgenres auf. Neben seiner Arbeit als Musiker wurde Smith auch durch Lehrvideos bekannt, in denen er komplexe Rhythmen einem breiten Publikum zugänglich macht. Mit seinem Projekt LIVE ACTION veröffentlicht er ein Album, bei dem live gespielte Musik und Zusammenarbeit im Mittelpunkt stehen, mit Beiträgen verschiedener Musiker aus seinem breiten Netzwerk.

N∆BOU (BE)

Das belgische Jazzquartett N∆BOU unter der Leitung des Posaunisten und Komponisten Nabou Claerhout präsentiert Indigo, das dritte Album der Band. Zusammen mit Trui Amerlinck (Kontrabass), Gijs Idema (E-Gitarre) und Daniel Jonkers (Schlagzeug) präsentiert das Quartett eine zeitgemäße Mischung aus Jazz, Improvisation und vielschichtigen Kompositionen. Indigo steht im Zeichen von Veränderung, Erneuerung und zwischenmenschlichen Verbindungen und bewegt sich zwischen verträumten Klängen, melodischen Passagen und rhythmischer Energie. Seit seiner Gründung im Jahr 2016 hat sich N∆BOU einen hervorragenden Ruf in der belgischen und niederländischen Jazzszene erarbeitet. Nach der EP Hubert (2019) und dem Album You Know (2021) trat die Band bei führenden Festivals und auf bedeutenden Bühnen auf, darunter das North Sea Jazz Festival, Gent Jazz, das Bimhuis und die Ancienne Belgique. Mit Indigo macht N∆BOU einen weiteren Schritt in der Entwicklung eines unverwechselbaren und zeitgemäßen Jazz-Sounds. Und dieses Jahr sind sie auch beim JazzOUT! Festival zu sehen.

Lakecia Benjamin (VS)

Die sechsfach für einen GRAMMY nominierte Lakecia Benjamin ist Altsaxofonistin, MC und Bandleaderin. Mit ihrer mitreißenden Energie und beeindruckenden Bühnenpräsenz zieht sie jedes Publikum in ihren Bann. Ihre von der Kritik gefeierten Alben Phoenix und Pursuance: The Coltranes haben ihr einen festen Platz unter den führenden Künstlerinnen und Künstlern des zeitgenössischen Jazz verschafft. Ihr Schaffen wurde unter anderem von The New York Times, The Guardian und DownBeat hochgelobt.

Phoenix brachte Benjamin drei GRAMMY-Nominierungen sowie eine Nominierung für einen NAACP Image Award in der Kategorie Outstanding Jazz Album ein. Darüber hinaus wurde sie von der Jazz Journalists Association zur Alto Saxophonist of the Year gewählt und von der Library of Congress zum Jazz Scholar ernannt.

2024 veröffentlichte Benjamin bei Ropeadope das Livealbum Phoenix Reimagined (Live), an dem unter anderem John Scofield, Randy Brecker und Jeff „Tain“ Watts mitwirkten. Sie war in The Late Show with Stephen Colbert zu sehen und feierte ein beeindruckendes Debüt bei den berühmten Tiny Desk Concerts von NPR. Phoenix Reimagined erhielt zudem zwei GRAMMY-Nominierungen.

2025 erschien ihre Eigenkomposition Noble Rise, die in der Kategorie Best Jazz Performance für einen GRAMMY nominiert wurde. Am 5. Juni 2026 veröffentlichte Lakecia Benjamin mit We Dream ihr Debütalbum bei Artwork Records.

Theon Cross (UK)

Der britische Tubist und Komponist Theon Cross hat die Rolle der Tuba im modernen Jazz neu definiert. Mit seiner technischen Virtuosität, seinem umfassenden musikalischen Wissen und seinem innovativen Ansatz lotet er das gesamte Klangspektrum des Instruments aus. Von tiefen Subbässen und treibenden Rhythmen bis hin zu Melodien, mehrstimmigen Klängen und atmosphärischen Texturen: In den Händen von Cross bildet die Tuba das Fundament einer vollständigen musikalischen Welt.

Seine Musik ist tief in seinen afrikanisch-karibischen Wurzeln verankert und bewegt sich frei zwischen Jazz, Grime, Reggae, Afrobeat und Soca. Cross studierte an der Guildhall School of Music and Drama und entwickelte sich anschließend im Rahmen des einflussreichen Nachwuchsförderprogramms Tomorrow’s Warriors weiter. Dadurch fühlt er sich sowohl in einem Jazzensemble als auch in Musik, in der Rhythmus und Bass im Mittelpunkt stehen, zu Hause.

2015 veröffentlichte Cross seine erste EP Aspirations, gefolgt von seinem Debütalbum FYAH im Jahr 2019 und Intra-I im Jahr 2021. Bis zur Auflösung der Band im Jahr 2022 war er ein wichtiges Mitglied von Sons of Kemet. Darüber hinaus ist er auf Alben von Künstlern wie The Smile, Little Simz, Makaya McCraven, Joy Crookes, Steam Down und Ill Considered zu hören. Für die Reihe Blue Note Re schuf er außerdem eine eigene Interpretation von Thelonious Monks Komposition Epistrophy.

PARRA.DICE

PARRA.DICE träumt von einer freien Welt ohne einschränkende Genres, Schubladen und andere überflüssige Käfige. Das neunköpfige F/X-Kollektiv zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Besetzung mit drei Blasinstrumenten, einer Violine und einer umfangreichen Rhythmusgruppe aus. Seine Musik vereint vielschichtige Melodien, treibende Basslinien und perkussive Rhythmen zu einem farbenfrohen, mitreißenden Gesamtklang.

In den vergangenen Jahren sorgte PARRA.DICE bereits auf verschiedenen niederländischen Festivals wie Wildeburg und ESNS sowie bei ausverkauften Clubshows für Aufsehen. 2025 überschritt das Kollektiv erstmals die Landesgrenzen – mit Konzerten in Deutschland und einer Tournee durch Indonesien. Wo auch immer PARRA.DICE die Bühne betritt, gelingt es der Band mühelos, das Publikum zu vereinen, zu berühren und gemeinsam in Bewegung zu bringen.

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