Jonathan Fournel (FR)
Bach, Schubert, Chopin und LisztTheater Heerlen - Großer Saal – Theater auf der Bühne
Eine Tour de Force mit dem "Mount Everest" der Klavierliteratur als virtuosem Höhepunkt: Franz Liszts Sonate in h-Moll.
Der noch junge französische Pianist Jonathan Fournel zählt zu den größten Pianisten der Welt. Im Jahr 2021 gewann er den Queen Elisabeth Piano Competition. Seitdem erobert er die internationalen Konzertbühnen mit seinem kraftvollen, dann wieder samtigen Anschlag. In Heerlen spielt er eine wahre Tour de Force, die von der architektonischen Perfektion des Barock bis zu den absoluten Meisterwerken der Romantik reicht.
Das Programm
Fournel beginnt mit der Passacaglia und Fuge von Bach. Dieses Werk gilt als ein Monument der Symmetrie und Kraft. Es folgen Schuberts lyrische, fast melancholische Vier Impromptus, op. 90: vom schwermütigen, marschartigen ersten Impromptu bis zu den plätschernden Wasserfällen des vierten. Pure Poesie.
Die musikalische Reise geht weiter mit zwei Werken von Chopin: Nach dem ruhigen, fließenden Andante Spianato brilliert Fournel mit dem technischen Feuerwerk der Grande Polonaise Brillante. Elegant und unübertroffen virtuos. Den Abschluss bildet Liszts Sonate in h-Moll, eine epische Geschichte ohne Worte, die alle Emotionen von Hingabe bis Wut durchläuft. Sie ist der "Mount Everest" der Klavierliteratur. Und diese Besteigung ist Fournel anvertraut.
Programmheft
J.S. Bach: Passacaglia und Fuge in c-Moll, BWV 582
F. Schubert: Vier Impromptus, op. 90 (D 899)
F. Chopin: Andante Spianato & Grande Polonaise Brillante, op. 22
Franz Liszt: Sonate in h-Moll