Yellow Letters
Filmhuis de SpiegelVoraussichtliche Endzeit: 22:15 Uhr
Theater Heerlen - Kleiner Saal
| Normaltarif: | € 9,50 |
| Student (met college/schoolpas): | € 7,00 |
| Kind t/m 12 jaar: | € 5,00 |
Abspann
Deutschland, 2026 || 127 Minuten
Regie: Ilker Çatak
Mit: Özgü Namal, Tansu Biçer, Leyla Smyrna Cabas
In türkischer Sprache || Mit niederländischen Untertiteln
Zusammenfassung
Als die gefeierte Schauspielerin Derya und ihr Mann Aziz, Regisseur und Dozent, durch das Eingreifen des türkischen Staates ihre Arbeit verlieren, findet ihr komfortables Leben ein jähes Ende. Zusammen mit ihrer 13-jährigen Tochter verlassen sie Ankara und ziehen zu Aziz’ Eltern nach Istanbul. Dort versuchen sie, ihr Leben neu aufzubauen. Derya erhält ein attraktives Angebot und Aziz findet eine neue Arbeit, doch schon bald stellt sich heraus, dass sie ihre Prinzipien nicht einfach so hinter sich lassen können.
Mit „Yellow Letters“ schafft Regisseur İlker Çatak („Das Lehrerzimmer“) ein eindringliches Drama über Zensur, staatliche Kontrolle und den Preis der künstlerischen Freiheit. Bemerkenswerterweise wurde der Film nicht in der Türkei, sondern in Deutschland gedreht: Berlin und Hamburg stehen für Ankara und Istanbul. Dadurch erhält Çataks Geschichte eine umfassendere Bedeutung. Unterdrückung und Selbstzensur sind nicht an ein einzelnes Land oder eine einzige Grenze gebunden.